Name: Seven Boots
Mitglieder: 4, davon 1 aus dem Kreis Gütersloh
Stil: Folk / Rock / Blues
Besetzung:
Rainer Opiela - Vocals, Flute, Guitars, Bass, Mandola
Ron Heiringhoff - Guitars, Vocals, Chapman Stick, Bass, Harp
Thomas Lückebergfeld - Guitars, Bass, Vocals
Marc Tigges - Drums, Percussion, Sampling Pad
„5 mal GT“: Dreiecksplatz, Gütersloher Sommer, Medienstadt, Schinkenmarkt, Wapelbad
Gütersloh (ben/kgi). Wer ehrlichen, handgemachten Rock aus Ostwestfalen sucht, der wird an diesen vier sympathischen "Jungs" wohl kaum vorbei kommen: Seven Boots sind in der Region schon längst keine unbekannten Märchenfiguren mehr, sondern eine Band mit Format, mit Qualität und vor allem mit Herz und Leidenschaft. Stilvoll mischen sie alles, was ihnen in die Finger kommt zu einem ungewöhnlichen, wenn nicht einzigartigen Sound zusammen. Dass für diesen Sound keiner der Vier weniger als drei Instrumente beherrscht ist da wohl Ehrensache. Die Querflöte ist seit Beginn an das Markenzeichen von Seven Boots. Ob als Klangteppich unterlegend oder durch filigrane Akzente zieht sie sich als roter Faden durch die Songs. Insgesamt ist all dies wohl schwer zu beschreiben, am besten man hört es sich einfach einmal an!
Um zu ergründen, was die Band außerdem ausmacht und was die Vier zur Kultur- und Musikszene in Gütersloh zu sagen haben, hat Kulturgueter.Info ihnen ein paar Fragen gestellt, die sie gerne beantwortet haben:
Zunächst einmal: Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
Der Name kam zu uns. Nur soviel: es ist ein Anagramm.
Was verbindet euch mit Gütersloh?
Gütersloh ist für unsere Auftritte in der Region im Prinzip das Zentrum. Viele unserer Gigs waren entweder in der Stadt oder im Umfeld, so dass wir auch hier eine treue Fangemeinde haben. Das Publikum ist für viele Musikstile offen und durch Vielfalt und Abwechslung zu begeistern.
Zu euch: Seit wann besteht die Formation und wie habt ihr zueinander gefunden?
Die Band SEVEN BOOTS besteht seit 2005, wobei Marc Tigges 2008 dazustieß. Unser aller Interesse an eigenem Material und an für Rockmusik untypischen Instrumenten zog sich als roter Faden durch die Bandentwicklung. Es fasziniert uns, bekannte Konventionen zu durchbrechen. So fanden wir unseren eigenen Stil, genreübergreifend, authentisch und unverkennbar.
Als wie intensiv würdet ihr eure Bindung beschreiben – wie oft probt ihr, wie oft tretet ihr auf, gibt es eine Bindung „außerhalb“ der Musik?
Wenn einer erkältet ist, sind es alle. ;-)
Wir haben über die Jahre eine intensive Bindung aufgebaut, die sich nicht nur auf die Musik beschränkt, doch meist ist diese das Hauptthema und für uns alle ein guter Ausgleich zum Berufsalltag. Wir gehen zusammen auf Konzerte und verfolgen die regionale Musikszene. Unsere Proben sind meist ca. 4-5 Stunden wöchentlich.
An welchem Ort fühlt ihr euch bei einem Auftritt am wohlsten?
Natürlich auf allen Bühnen! Sonst im Backstage-Bereich beim Buffet, Open-Air und in vollen Musikkneipen mit viel Feedback vom Publikum!
Habt ihr schon Auftritte in Gütersloh gehabt und wenn ja, wo?
Ja, viele. 2009 waren wir einer der Acts beim „Gütersloher Sommer“ im Mohns Park, spielten exklusiv am 1. Mai im Wapelbad Open Air, 2008 nahmen wir am Festival zum Landesturnfest auf dem Dreiecksplatz teil, am Wies´n Rock in Friedrichsdorf und traten öfters in Musikkneipen auf, z.B. mehrfach in der „Weberei“ und dem „Bowling No1“, in dem uns die besondere Akustik fasziniert. Im „Hannenfass“ gaben wir ein Gratiskonzert für einen wohltätigen Zweck. Doch auch exotische Locations blieben von uns nicht verschont: wir rockten ein großes Autohaus, ein paar geheime private Events und den Live Jamm Club.
Was sollte man über euch wissen, was ihr bis hierhin noch nicht gesagt habt?
Einfach zu einem unserer Konzerte kommen und uns live erleben!
Meinungsfrage: Was haltet ihr von der (Musik-) Kultur-Szene in Gütersloh?
Uns fasziniert die Vielschichtigkeit der Musikszene – die unterschiedlichsten Stile sind hier vertreten: gute Rockabilly-Bands, Jazzcombos, ein breites Spektrum an Covermusik und viele jüngere Musiker aus dem Hard ´n Heavy-Bereich. Die Kulturszene ist im Aufbruch.
Welche Verbesserungen oder Veränderungen würdet ihr euch im Kulturbereich für die Stadt wünschen?
Mehr Auftrittsmöglichkeiten für regionale Bands bei Festivals und Events. Mehr öffentliche Förderung für die allgemeine Kulturszene.
Zu guter Letzt eine kleine Aufgabe: Beschreibt euch für unsere Leser in einer Twitter-Nachricht mit maximal 140 Zeichen:
SEVEN BOOTS – THE EXPERIENCE OF FOLK/ROCK/BLUES. Abwechslungsreiche, genreübergreifende und anspruchsvolle Musik.
Alle weiteren Informationen sind hier zu finden:
SEVEN BOOTS - The wind that shakes your gown live @ Kanal21
SEVEN BOOTS - Dressed To Kill LIVE
SEVEN BOOTS - Nothing Is LIVE
Bilder: www.pixelio.de [Hintergrund: William Veder | 'Plattenladen': Katharina Hopp]