Name: Isa & Jay Minor
Mitglieder: 2, beide aus Verl (Isa jetzt Bonn)
Stil: Akustik-Balladen aus Pop, Country und Folk
Besetzung: Isa (Gesang, Piano), Jay (Gitarre, Gesang, Piano)
“5 mal GT“: Zuhause, Arvato (Jay’s Arbeitgeber), neXus (Band, in der Jay spielt und Isa gesungen hat), Weberei, Dreiecksplatz
Gütersloh (ben/kgi). Wir schreiben den sechsten April im Jahre 2008. In der Weberei spielt eine Band auf, die weltweit mit einem kleinen „Zitronenbäumchen“ von sich reden gemacht hat. Die sympathischen Jungs von „Fools Garden“ sind auf Akustik-Tour und haben als Support zwei Verler eingeladen: Isa & Jay Minor begeistern mit feinsten Tönen das Publikum und sitzen schließlich gemeinsam mit den Schwarzwäldern auf der Bühne und performen „Wild Days“.
Die ist wohl eine der aufregendsten Storys, die Tochter und Vater Minor (oder „Meiner“, wie sie im „wahren“ Leben heißen) erzählen können. Doch auch sonst sind sie viel unterwegs. Nachdem Isa ihren Vater hin und wieder bei seinen Solo-Konzerten begleitet und einige Songs gesungen hat entwickelten sie ein eigenes Programm. Weit über vierzig Bühnen haben sie in den letzten zweieinhalb Jahren gesehen und regelmäßig kommen neue hinzu. Am wohlsten fühlen sie sich dabei auf kleineren Bühnen an eher ruhigeren Orten, damit die Musik in ihrer Feinheit auch wirken kann.
Dass ihnen die Musik in die Wiege gelegt ist, wie sie in einem Pressetext schreiben, kann man durchaus wörtlich nehmen. Jay spielt seit über 40 Jahren klassische Gitarre und tourt noch heute auch alleine durch ganz Deutschland. Isa hatte als Kind Klavierunterricht und später auch Gesangsunterricht. Neben einer CD-Produktion mit einer Big-Band als Solistin hat sie auch schon schauspielerisch an mehreren Kurzfilmen und in der Hauptrolle der Shakespeare-Verfilmung „Lavinia“ des Jungregisseurs Sascha Vredenburg mitgewirkt.
Untermalt von Gitarren- oder Pianoklängen ist es vor allem die sanfte und ausdrucksstarke Stimme von Isa, die die Zuhörer zu verzaubern scheint. Musikalisch äußerst liebevoll arrangierte Stücke wie „Over The Rainbow“ oder „Time After Time“ lassen träumen und genießen, andere wie „Another Sad Song“ kommen rhythmisch daher. Neben Songs unter anderem von Katie Melua, The Bandits, Cheryl Crow, Vienna Teng und Jane Comerford stehen auch Eigenkompositionen mit auf dem Programm. Eine gelungene Mischung, die beim Publikum ankommt. Aufmerksam geworden ist darauf auch der lokale Kabelsender Kanal21, bei dem die Beiden im Februar ein Live-Konzert eingespielt haben.
Fragt man die Beiden nach ihrer Meinung zur Musik-Szene in Gütersloh, kommt eine spontane und vor allem klare Antwort: „Für die Größe der Stadt ist die Szene – speziell im Akustikmusik-Bereich – deutlich unterentwickelt“, bezieht Jay Stellung und erweitert: „Die Berichterstattung über Schützenfeste ist ausführlicher als über Konzerte. Das spricht für sich“. Außerdem würden sie sich hier mehr Locations wünschen, die Akustik-Musikern eine Plattform bieten.
Für die Zukunft gibt auch schon Pläne: CD-Aufnahmen, kleine Tourneen in neuen Regionen und mehr eigene Songs, sowie kreative Ideen bei den Arrangements sind das Ziel. Und natürlich, dass sie trotz der Entfernung seit dem Umzug von Isa nach Bonn viel Zeit zum gemeinsamen Proben haben werden. Auf der Bühne werden sie sicher bald schon wieder zu sehen sein, denn da fühlt sich das kleine Familienunternehmen am wohlsten!
Weitere Informationen: www.myspace.com/isajayminor
Bilder: www.pixelio.de [Hintergrund: William Veder | 'Plattenladen': Katharina Hopp]