05.09.2009 08:43

FORTEZZA: Ehrlich-Rockige Frauenpower aus OWL

Rubrik: band.kgi

Das neue Format band.kulturgueter startet mit ungewöhnlichem auf die Ohren

    

 

 

Band-Steckbrief:

Name: Fortezza

Mitglieder: 4, davon 2 aus dem Kreis Gütersloh

Stil: Mischung aus Pop-, Rock- und Folkmusik

Besetzung: Sandra Faryn (Gesang und Gitarre), Katrin Remmert (Gitarre),

          Annett Möllmeier (Schlagzeug) und Anette Klee (Bass).

CD: “Couples an Passers By”, September 2008

“5 mal GT“: Dalke, Karstadt, Alte Weberei, Dreiecksplatz, Webereiflohmarkt

 

 

Gütersloh (kgi). Gleich zu Beginn unseres neuen Formates band.kulturgueter gibt es ungewöhnliches auf die Ohren. Fortezza, das sind vier sympathische Frauen aus Ostwestfalen. Seit 2004 spielen sie teils ehrlichen Rock, kombinieren diesen aber auch mit Pop- und Folk-Elementen und prägen so einen unverwechselbaren Sound, geprägt . Eigene Songs aus dem Leben, Musik voller feinster Nuancen und Klangfarben – Fortezza eben.

 

So einprägsam wie die Musik ist wohl auch ihr Name. Fragt man nach der Herkunft bekommt man eine simple, aber doch einfallsreiche Antwort: „Wir hatten unsere ersten Auftritt bei der Frauenmusikwoche in Dortmund, leider hatten wir da noch keinen Namen, darum haben wir einfach das Publikum gefragt“, antwortet Bassistin Anette Klee. Ein interessanter Wettbewerb mit einem ebenso interessanten Ergebnis. „Der Name setzt sich aus den italienischen Worten „forte“ (stark, kräftig) und der Endung von „Belezza“ oder auch „Grandezza“ zusammen, was so viel wie „schön“ bedeutet.“ Und in der Tat, besser als mit ihrem eigenen Namen könnte man diese Musik wohl kaum beschreiben.

 

„Musik ist die gemeinsame Leidenschaft der vier Frauen aus OWL“ heißt es in der Bandbeschreibung. Aber auch neben der Musik harmonisieren sie in vielen Dingen, denn ohne eine gute zwischenmenschliche Beziehung könnten sie sich nicht vorstellen, gemeinsam Musik zu machen – und dass sie Spaß daran haben hört man! Dabei ist es ihnen egal, ob sie gerade auf einem Stadtfest spielen oder vor einem entspannten Biergarten- oder Clubpublikum. „Vielleicht sind die Auftritte mit sitzenden Zuhörern, die sich Zeit nehmen, richtig hinzuhören, noch etwas mehr nach unserem Geschmack“, ergänzt Klee, doch zuzutrauen ist ihnen auch die ganz große Bühne.

 

Mittlerweile kann Fortezza auf zahlreiche Konzerte zurückblicken, darunter ein Fernsehkonzert beim Bielefelder Kabelsender „Kanal21“. Städte wie Dortmund, Köln, Düsseldorf und Hannover waren schon Auftrittsorte – da klingt es wie selbstverständlich, dass auch Gütersloh eine Stationen der vier war. Zweimal im Oktober, zweimal beim Schinkenmarkt, zweimal im Nieselregen folglich mit verschwindend geringen Besucherzahlen. Das wird sich in 2010 ändern, da kann man sich schon jetzt sicher sein!

 

Und wie steht’s sonst mit der Dalkestadt? „Lebensraum und Arbeitsraum gleichermaßen“ für einen Teil der Band. Kurze Wege und „alles was das Herz begehrt“ gebe es in dieser Mischung wohl nur selten. Und zur Kulturlandschaft sagt Anette Klee: „Spannend finde ich besonders die Freitag18-Reihe auf dem Dreiecksplatz. Auch die Woche der kleinen Künste ist total klasse, oder die Konzerte auf der Freilichtbühne im Mohnspark. DAS wäre noch unser absoluter Wunsch-Auftrittsort hier in der Gegend, DA wollen wir auch gerne mal hin!“

 

Nunja: Gütersloh ist klein, wir werden sehen, was da noch auf uns zukommt. Verfolgt werden sollte der Weg von Fortezza auf jeden Fall!

 

Mehr Informationen: www.fortezza.de oder www.myspace.com/fortezzamusik

 

 


Bilder: www.pixelio.de [Hintergrund: William Veder | 'Plattenladen': Katharina Hopp]