26.01.2011 12:34

Jugendliche berichten über Ausbildung und Alltag in Châteauroux

Rubrik: Schulkultur, Gemischtes, Startseite
Von: gpr

Gütersloh (gpr). Zu dem Thema „Jungsein in Deutschland“ lieferten Jugendliche aus Gütersloh jetzt eindrucksvolle Beiträge bei einem Kolloquium in Güterslohs französischer Partnerstadt Chateauroux ab. Organisiert wurde das Kolloquium von der Stadtverwaltung Chateauroux, dem Städtepartnerschaftskomitee Châteauroux-Gütersloh und der CREDI (Centre de Réflexions, d’Études et de Documentation de l’Indre / Zentrum für Überlegungen, Studien und Dokumentation des Départements Indre).  


Mit dem Kolloquium unter dem Titel „Jung sein in Deutschland“ erinnert die Stadt Chateauroux an den deutsch-französischen Tag, der seit dem Jahre  2003 jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer nämlich den Élysée-Vertrag, welcher die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich einleitete.

Eröffnet wurde die Tagung durch einen Beitrag über den demographischen Wandel in Deutschland von Prof. Werner Zettelmeier, Dozent an der Universität Cergy-Pontoise. Margot El Fassi, Lehrerin an der Freiherr-vom-Stein-Realschule, sowie Lutz Schmerbeck, Generaldirektor der Gesellschaft ANDRITZ-Châteauroux, berichteten über das deutsche Bildungssystem und über die duale Berufsausbildung in Deutschland. 

Jean-Yves Hugon, stellvertretender Bürgermeister von Châteauroux, hob  die Besonderheit des Kolloquiums hervor. So sollten nicht nur Experten zu Wort kommen, sondern auch diejenigen, um die es während der Tagung ging: deutsche Jugendliche. 

Zwei Mitglieder des Jugendparlaments Gütersloh, Samy Benmbarek und Jan Matthis Haverland, sprachen über das Leben als Jugendlicher mit Migrationshintergrund in Deutschland, über ihre Beziehung zu Europa und über ihre Vorstellung von der Zukunft. Leonie Rosin und Lena Rasche, Französisch-Leistungskursschülerinnen am Evangelisch Stiftischen Gymnasium,  berichteten über die Ausbildung in Deutschland und über ihren Alltag. Elfi Hahne, Studentin an der Universität Bielefeld, schilderte Probleme im deutschen Hochschulwesen. 

Hugon äußerte sich lobend über die Beiträge der Jugendlichen. Für ihn hätten die persönlichen Schilderungen der Gäste aus Gütersloh dem Kolloquium eine ganz neue, authentische Dimension gegeben, so Hugon. 



Bild:
Lebendiger Austausch zum deutsch-französichen Tag beim Kolloquium im Centre Etudes Supérieures(Oben von links): Margot El Fassi, Vianney Coffignal (französischer Auszubildender, der ein Praktikum in Deutschland absolviert hat), Jan Matthis Haverland, Samy Benmbarek

(Unten von links): Leonie Rosin, Lena Rasch, Julia Ranner (deutsche Fremdsprachenkorrespondentin in Châteauroux), Elfi Hahne




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